The killer in me is the killer in you, my love

Premiere am 24. April in der "börse" Wuppertal

von Uta Atzpodien

The killer in me is the killer in you, my love

Drama von Andri Beyeler in einer Inszenierung von Christoph Wehr


Seit Anfang dieses Jahres arbeiten der Kölner Regisseur Christoph Wehr, der Dramaturg Thomas Emmert und vier jugendliche Darsteller im Rahmen der in Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Bühnen realisierten Reihe "Ich und die anderen - auf der Suche nach dem Glück" an einem Theatertext des Schweizer Erfolgsautoren Andri Beyeler, der prägnant den Sommer des Erwachsenwerdens einfängt.

the killer in me is
the killer in you, my love

Zur Premiere am Dienstag, den 24. April 2007 um 19:30 Uhr oder zu einer der weiteren Aufführungen möchten wir herzlich einladen.

Zu Beginn des Sommers. Gerber und Surbeck gehen ins Schwimmbad. Auch Klein Gerber, Hanna und Lena sind da. Jungs, Mädchen. Ich und die anderen. Sie spannen, rauchen die ersten Zigaretten. Wer interessiert sich für wen? Wer imponiert wem? Wer gehört dazu? Szenen und Monologe erzählen von Sehnsüchten, Begierden, Ängsten und Frustrationen. Einem Alter, das für jeden eine Zerreißprobe ist, irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsensein. Jeder erlebt die gleiche Situation anders. Keine Wahrheit ist wie die andere.

Der Autor Andri Beyeler, Jahrgang 1976, thematisiert mit „The killer in me is the killer in you, my love“ den Selbstfindungsprozess von Jugendlichen. 2002 wurde das Stück bei den Autorentheatertagen am Thalia Theater Hamburg zunächst in einer Werkstattinszenierung aufgeführt und dort wenig später zur Uraufführung gebracht.

Die Inszenierung in der Regie von Christoph Wehr erinnert schmunzelnd, schmerz- und sehnsuchtsvoll an den Sommer, in dem man plötzlich erwachsen geworden ist. Der Regisseur ist bekannt aus der freien Theaterszene Wuppertals, wo er sich u.a. mit zahlreichen Inszenierungen bei der Theatergruppe "neue wuTh" engagierte. In seiner Regiearbeit nimmt er das Dilemma zwischen notwendiger Auseinandersetzung mit der Gruppe, der Projektion eigener Bedürfnisse und Wünsche und der Abgrenzung als werdendes soziales Individuum auf. Die Schauspieler schlüpfen nicht in Rollen, sie verkörpern die Figuren: leihen ihnen Körper und Stimme. Die Distanz der Figuren des Stücks untereinander, ebenso wie der Drang zum Nahsein, bleibt erhalten und wird für den Zuschauer unmittelbar erfahrbar.

Darsteller: Lena Dochat, Natascha Martinec, Julius Schleheck, Henrik Zähl.

Regie und Ausstattung: Christoph Wehr

Dramaturgie: Thomas E. Emmert

Gefördert durch die LAG Soziokultureller Zentren NW mit Mitteln des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Premiere: 24.4.2007 in der börse
Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

Weitere Vorstellungen:
26.4. (19:30)/ 6.5. (18:00)/ 7.+24.5. (19:30)/ 25.5.(11:00) und 4.+5.+12.6. (19:30)/13.6.(11:00)

Weitere Informationen unter:  dieboerse-wtal.talwild.de

Redaktion: Frank Becker