ICH.DARF
Ausstellung mit Fotoporträts und persönlichen Geschichten ukrainischer Frauen
Die Schau in Düsseldorf ist seit Montag zu sehen
Zum 4. Jahrestag des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine am 24. Februar ist in Düsseldorf eine Ausstellung mit Fotoporträts und persönlichen Geschichten ukrainischer Frauen zu sehen. Die bis zum 8. März terminierte Schau in der Zentralbibliothek im KAP 1 in der NRW-Landeshauptstadt präsentiert Aufnahmen und dazugehörige Texte ukrainischer Frauen mit Flucht- und Gewalterfahrung. „Jedes Porträt und jede Geschichte zeigten innere Stärke, Würde und eine neu gefundene persönliche sowie berufliche Identität der Frauen“, sagen die Ausstellungsmacher.
Die ukrainischen Frauen haben vor unterschiedlicher langer Zeit ihre im Krieg befindliche Heimat verlassen und oft mit Kindern oder Großeltern vorübergehend eine Zuflucht in Düsseldorf gefunden. Die Schau mit dem Titel „Ich.Darf“ ist das Ergebnis einer künstlerisch-psychologischen Zusammenarbeit, hieß es zum Start der Ausstellung. Die Fotografin Eugenia Stanishevska begleitete die Teilnehmerinnen in einem Fotoshooting, im dem durch Porträt, symbolische Elemente und Bewegung ein persönliches visuelles Bild entstand. Den Abschluß bildete die psychologische Arbeit mit dem entstandenen Porträt, die durch die Psychologin Tetiana Nazarenko durchgeführt wurde. Der Prozeß endete schließlich mit dem Verfassen eines eigenen Textes „Ich. Darf. - Bewegung nach vorn“. Verantwortlich für die Schau, die am Internationalen Weltfrauentag (8. März) endet, ist die Frauenberatungsstelle Düsseldorf. Gefördert wurde sie unter anderem von der Initiative need-help-nrw. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9-21 Uhr, samstags von 9-18 Uhr und sonntags von 11-18 Uhr geöffnet. Internet: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien Zentralbibliothek Düsseldorf im KAP 1 Konrad-Adenauer-Platz 1 - 40210 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 89-94399
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