Tohé Commaret - Pontopreis MMK 2026

Ausstellung im Zollamt Frankfurt/M. ab 6. März

Red.

© Tohé Commaret, 2026


Tohé Commaret
Pontopreis MMK 2026
 
Ausstellung im Zollamtmmk
7. März – 31. Mai 2026

Eröffnung: Freitag, 6. März 2026, 19 Uhr
 
Ein Festsaal mit ionischen Säulen, billigen Kronleuchtern, großen runden Tischen mit cremefarbenen Tischdecken und Stühlen, die mit Hussen überzogen sind. Es ist der Tag danach und zugleich der Morgen davor. Es ist die undefinierbare Zeit zwischen den Ereignissen – die Zeit, in der alles passieren kann.
Tohé Commaret zeigt unterschiedliche Generationen, die sich zwischen verschiedenen Realitäten und Kulturen an den gesellschaftlichen Rändern bewegen. Selbstbestimmt und selbstbewußt, zugleich getrieben, verunsichert und fragend agieren die Protagonistinnen. Ihre subjektiven Blickregime strukturieren die Erzählungen und führen durch eine fremde und aufgeladene, wie melancholische Gegenwart. So entstehen vermeintlich generische Bildwelten mit vielschichtigen Szenerien zu Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Klasse.
 
Für ihre erste institutionelle Einzelausstellung hat Tohé Commaret (* 1992 in Vitry-sur-Seine, Frankreich), Trägerin des PONTOPREIS MMK 2026, eine neue filmische Arbeit für das ZOLLAMTMMK geschaffen. Der PONTOPREIS MMK wird alle zwei Jahre von der Jürgen Ponto-Stiftung vergeben, in Zusammenarbeit mit dem MUSEUMMMKFÜR MODERNE KUNST.
 
 
 
 
English
Tohé Commaret
Pontopreis MMK 2026
 
Exhibition at Zollamtmmk
7 March – 31 May 2026

Opening: Friday, 6 March 2026, 7 pm
 
A banqueting hall with Ionic columns, cheap chandeliers, large round tables with cream tablecloths, and chairs adorned with matching slipcovers. It is both the day after and the morning before. It is that undefinable interim between events—the time when anything and everything can happen.
Tohé Commaret presents various generations navigating between different realities, cultures, and the margins of society. The protagonists act in a self-determined and self-confident manner, yet at the same time they are vigilant, unsettled, and questioning. Their subjective perspectives structure the narratives and guide us through an unfamiliar and charged, almost melancholic present. This results in seemingly generic visual worlds with dense scenes about belonging, identity, and class.
As the winner of the 2026 PONTOPREIS MMK, Tohé Commaret (b. 1992 in Vitry-sur-Seine, France) has created a new film for ZOLLAMTMMK for her first institutional solo exhibition. The PONTOPREIS MMK is awarded every two years by the Jürgen Ponto-Stiftung in collaboration with the MUSEUMMMKFÜR MODERNE KUNST.
 
In Zusammenarbeit mit / In collaboration with 
 
 
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main
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Domstraße 3
60311 Frankfurt am Main
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Taunustor 1
60310 Frankfurt am Main
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