Der „Manuela Baumann Preis“ 2025
für die schönsten Sätze in einer
Erwin Grosche Kritik
geht an Adelheid Bennemann
Die Bonner Bloggerin überzeugte
mit Liebenswürdigkeit
„Der Manuela Baumann Preis für die schönsten Sätze in einer Erwin Grosche Kritik“ wurde nach der Ortenberger Journalistin Manuela Baumann von der Frankfurter Neuen Presse benannt, die wie keine andere die Außenwirkung des Kleinkünstlers Erwin Grosche prägte und vorantrieb. Es gibt im deutschsprachigen Raum wohl keine andere Journalistin, die so oft einen Abend mit dem Paderborner Künstler in Worte gekleidet hat.
Manuela Baumanns Schreibkunst soll auch andere Journalisten ermutigen in eigenen frischen Bildern einen Abend mit Erwin Grosche zu beschreiben. Wer erinnert sich nicht gerne an die Groschekritiken von Marianne Kolarik (KSA), Ulla Meyer (NW), Almuth Knigge (DLR). Stephan Göritz (Querköpfe), Walter Gödden (LWL), Dietmar Kemper (WV), Nicola Bardola, Hajo Schäfer (LZ), Bernhard Hubner (BH), Hans-Hermann Igges (NW) Meike Böschemeyer (BR), Ulrike Strauch (GA), Sabine Fringes (Dlf)), Sven-André Dreyer (DN), Gerd Blase (AZ), Antje Stillge (BR), Stefanie Gomoll (T), Manfred Stienecke (WV), Mark Seebürger, Stefanie Mittenzwei (MZ) u.v.a.m. Ihnen allen ist der Preis als Dankeschön und als Erinnerung gewidmet.
Eine fachkundige Jury, bestehend aus Preis-Namensgeberin, der Journalistin Manuela Baumann, dem Journalisten und Herausgeber Frank Becker, der Veranstalterin und Autorin Dörthe Herrler und dem Kleinkünstler Erwin Grosche selbst haben aus allen Nominierungen 2025, sieben an der Zahl blieben am Ende in der engeren Auswahl, einen Preisträger gesucht und eine Preisträgerin gefunden. Es ist die Bloggerin Adelheid Bennemann, deren liebenswerte Kritik zu Erwin Grosches neuem Programm „Pipifax“ die Jury überzeugt hat.
Hier ein Auszug:
ParaDies und ParaDas - von Adelheid Bennemann
Vor wem ich mich gerne erhebe und applaudiere ist der Erwin, der Erwin Grosche .... Der war zum fünften Mal in meinem Kulturraum Auerberg. Allein sein fescher Anzug und die Wahl seiner Instrumente – mehr braucht es nicht für mich. Letztens hat er im Supermarkt eine Banane auf die Obstwaage gelegt, aber extra auf Apfelsine gedrückt. Nun weiß er, was eine Banane kosten würde, wäre sie eine Apfelsine. Man muß halt einfach auch mal was wagen.
Und dann kommt die beruhigende Erkenntnis: Jeder kann doch irgendwas! Der eine kann „Placebo“ sagen, wenn es gebraucht wird. Ein anderer kann gut Brot schneiden. (...) So kann halt jeder irgendwas.
Und dann ist da oft ein Liedchen auf seinen Lippen, während er sich mit einem blauen Kinderakkordeon oder weißen Kinderpiano begleitet. Mal handelt es davon, daß ihm etwas dazwischen kam, mal singt er die Ode an den Mohnkuchen. (...) Und als wäre das nicht schon genug, er spielt das Akkordeon mit seinem Doppelkinn! Deshalb hat er eins. Und dann Erwin mit einer Perücke, gefertigt aus dem Brusthaar von Brad Pitt dem Älteren! Mehr geht eigentlich nicht. (…) Und zum Schluß, jetzt auf einem roten Akkordeon, das Lied „Wie kann man dem Glück noch viel näher sein?“ - und wir singen alle gerührt den Refrain „La, la, la“.
Adelheid Bennemann ist nach Walter Gödden die zweite Trägerin dieses Preises und hat bereits die eigens für diesen Anlaß gestaltete Urkunde des Kölner Künstlers Hans Christian Rüngeler erhalten.
Erwin Grosches Web-Seite: www.erwingrosche.de
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