Bubbles
…wir waren doch Freunde
Ein Film von Sebastian Husak
ab 23. Oktober im Kino
Mit: Leonard Scheicher, Zeynep Bozbay, Johannes Nussbaum, Caro Cult
D | 2025 | 85 Minuten
Schmidbauer Film freut sich, den bundesweiten Kinostart von BUBBLES…wir waren doch Freunde von Newcomer-Regisseur Sebastian Husak am 23. Oktober 2025 bekanntzugeben.
Ein Wochenende am Wattenmeer wird für Fiete zur emotionalen Zerreißprobe, als er mit seiner Freundin Amiri auf seinen ehemaligen besten Freund Luca trifft, der inzwischen in einer völlig anderen „Bubble“ lebt. Dieser konfrontiert ihn mit einer Schuld aus der Vergangenheit, die Fiete lieber verborgen hätte. Als die gespaltene Urlaubsgemeinschaft unter Druck gerät und die „Bubbles“ aufeinanderprallen, eskaliert die Situation.
Der Debütfilm von Regisseur Sebastian Husak feierte im Juli 2025 seine Weltpremiere in der Reihe Neues Deutsches Kino beim Filmfest München.
In den Hauptrollen spielen Leonard Scheicher (Es war einmal Indianerland, R: İlker Çatak; Hannes, R: Hans Steinbichler, u.a.), Zeynep Bozbay (Netflix-Serie Biohackers, R: Tim Trachte, u.a.) sowie Johannes Nussbaum (Netflix-Serie Die Kaiserin, R: Katrin Gebe, Florian Gossen, Barbara Ott, Hannes, u.a.).
Zum Kinostart plant der Verleih neben bundesweiten Vorstellungen auch Premieren und Sonderveranstaltungen mit Regisseur und Cast. Über weitere Termine und Details wird laufend informiert.
Synopsis:
Fiete (Leonard Scheicher) und Amiri (Zeynep Bozbay) verlassen ihre Stadtbubble, um die alte Hütte von Fietes Eltern an der Nordsee auszuräumen. Doch eigentlich will Fiete die Abgeschiedenheit des Ortes nutzen, um seine Beziehung mit Amiri zu retten, die für ihn auf der Kippe steht. Dort treffen sie zufällig auf Fietes ehemals besten Jugendfreund Luca (Johannes Nussbaum), dessen Eltern seit Jahren zusammen mit Fietes Eltern das Ferienhaus mieten.
Mit der Entscheidung, trotzdem zu bleiben, beginnt nach und nach ein Zerren an Fiete zwischen seiner alten und seiner neuen Welt. Fiete ahnt schnell, daß Luca nicht zufällig in der Hütte ist. Luca und Fiete waren einst wie Brüder. Doch ihre Freundschaft zerbrach an einem Autounfall, bei dem ein gemeinsamer Freund von ihnen zu Tode kam. Obwohl Luca am Steuer saß und dafür ins Gefängnis kam, gibt er Fiete die Schuld am Unfall und will mit seiner Vergangenheit aufräumen.
Amiri lernt in diesem Beziehungsdreieck ihren Freund neu kennen - in der Kombination mit Luca, als einen toxisch-männlichen Jungen, der seine Vergangenheit verdrängt. Persönliche und politische „Bubbles" treffen auf engstem Raum aufeinander und enthüllen die Abgründe der Figuren. Als dann auch noch Lucas' Freundin Katja (Caro Cult) auftaucht, steht nicht nur die alte Freundschaft, sondern auch die Beziehung von Fiete und Amiri auf dem Spiel.
Sebastian Husak - Hintergrund zum Film:
„Ich komme selbst aus einem kleinen norddeutschen Dorf und kenne es sehr gut, mit den Freunden von früher in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Es gibt keine andere, neue Ebene mehr, auf der die alte Freundschaft noch funktionieren kann (…) Mir war es in der Inszenierung sehr wichtig, daß man nahe bei den Figuren und ihrer Gefühlswelt ist und die teils schwerwiegenden Entscheidungen mitgeht und nachvollziehen kann.
„Bubbles“ veranschaulicht, wie sehr in unserer Gesellschaft politische und ganz persönliche Fragen untrennbar miteinander verknüpft sind. Wir erleben in Fiete eine Hauptfigur, die sich zwar als moderne, aufrichtige Person sieht, aber durch jahrelange Verdrängung und Unehrlichkeit, nicht mal den eigenen Sexismus und Rassismus wahrnimmt.“
Bubbles …wir waren doch Freunde | Ein Film von Sebastian Husak
Regie: Sebastian Husak | Drehbuch: Leonard Hettich, Sebastian Husak | Kamera: Nikolai Huber | Montage: Aaron Arens, Sebastian Husak | Musik: Giovanni Berg | Szenenbild: Lena Müller, Luisa Rauschert | Kostümbild: Theresa Raab | Maskenbild: Isabelle Michlik | Produktion: Tanja Schmidbauer, Andreas Schmidbauer | Casting: Stefany Pohlmann | Redaktion: Natalie Lambsdorff, Theodor Fusban | Verleih: Schmidbauer Film
Cast: Leonard Scheicher, Zeynep Bozbay, Johannes Nussbaum, Caro Cult
Eine Schmidbauer-Film Produktion in Zusammenarbeit mit Hochschule für Fernsehen und Film München in Koproduktion mit Bayerischer Rundfunk gefördert durch FilmFernsehFonds Bayern unterstützt durch Pharos Production Award und Young Talent Foundation Berlin.
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