raum13 Theater Fraktion Köln setzt mit der Produktion „Hildegard Knef. Ein Stück über eine Künstlerin aus Deutschland“ die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum fort.
Wer von Hildegard Knef erzählt, erzählt notwendigerweise auch von der Geschichte Deutschlands. Knefs vielfache Verwandlungen und Ambivalenzen spiegeln die Veränderungen unseres Landes, vom Dritten Reich bis heute wieder.
1943 als 17jährige von Propagandaminister Goebbels entdeckt, beginnt die junge Nachwuchsschauspielerin Hildegard Knef ein Jahr später eine schicksalhafte Affäre mit einem der mächtigsten Männer des deutschen Films, dem Reichsfilmdramaturgen Ewald von Demandowsky. Dieses Verhältnis ist Türöffner und Beginn ihrer Schauspielkarriere.
Mit dem ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“ wurde Hildegard Knef 1946 über Nacht zum Star. Mit ihrer Nacktszene in „Die Sünderin“ löste sie den größten Sittenskandal der deutschen Kinogeschichte aus. Sie drehte später in Hollywood und feierte Erfolge am Broadway. Mit ihrer Autobiographie „Der geschenkte Gaul“ avancierte sie zur internationalen Bestsellerautorin und machte schließlich auch Karriere als Sängerin.
Mit der Inszenierung wird die Karriere der Hildegard Knef skizziert, nachgezeichnet und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Momente, in denen ihr Leben eine entscheidende Wendung nahm, gelegt.
raum13 Theater Fraktion Köln setzt mit der Produktion Hildegard Knef. Ein Stück über eine Künstlerin aus Deutschland die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum fort.
Uraufführung: Samstag, 13. Dezember 2008, 20:00 Uhr
Weitere Spieltermine:
19., 20. Dezember 2008, 16., 17. Januar 2009, jeweils 20.00 Uhr