Winter - nah und ferne

Ein Gedicht und ein Foto

von Klaus Ender

Foto © Klaus Ender

E
ndlich hat ein weißes Kleid
die Natur verkleidet,
Grüße der Unendlichkeit,
die die Wärme meidet.

Eisig liegt der weiße Schmelz
auf den kahlen Bäumen,
jetzt hilft nur ein dicker Pelz
und - von Wärme träumen.

Winterzeit ist eingekehrt,
Eis auf Seen und Flüssen,
eisig ist es, bis es tagt,
Lippen frier'n beim Küssen.

Schweigend ruht der dunkle Wald,
funkelnd strahlen Sterne
und das Mondlicht leuchtet kalt,
Winter - nah - und ferne.

© Klaus Ender