Ein Fest für Augen und Gemüt
Pasticcio 3 - und Niederländische Malerei und Graphik des 17. Jahrhunderts im Wuppertaler Von der Heydt-Museum
Ein Museum im stetigen Aufbruch Das Wuppertaler Von der Heydt-Museum
lockt ab morgen mit zwei neuen Ausstellungen Es gibt eine oft und gerne benutzte Wendung, die umschreibt, daß jemand in seinem Arbeitsbereich für frischen Wind sorgt: Er bewegt etwas. Bei Dr. Gerhard Finckh, der die Leitung des Wuppertaler Von der Heydt-Museums vor knapp zwei Jahren übernommen hat, kann man das seither wörtlich nehmen. Während das ehrwürdige Gebäude seit seinem grundlegenden Umbau (1986-1990 unter seiner vorigen Leiterin Dr. Sabine Fehlemann) äußerlich in seiner
Zwei neue Präsentationen Die Rede ist von zwei neuen Präsentationen, die ab Sonntag, 16.12. in Wuppertal zu sehen sein werden: "Pasticcio 3", eine umfangreiche chronologische Schau aus Museumsbeständen und "Ein Fest der Sinne. Niederländische Malerei und Graphik des 16. und 17. Jahrhunderts", ebenfalls aus
Ein Gang durch die Zeit Ein Gang durch die Zeit ist die chronologisch gehängte neue Ausstellung im 2. OG, die vom Klassizismus zum Biedermeier, Impressionismus - hier mit wertvollen Ergänzungen zur parallel zu besuchenden Renoir-Ausstellung -, dann die Phase um 1900, schließlich Expressionismus, Moderne
Von Canaletto bis Asger Jorn Canalettos traumhaftes Bild der Piazetta, die vier Wuppertaler Spitzweg-Bilder, Heinrich Christoph Kolbes Biedermeier-Portraits der Eheleute de Weerth, Johann Richard Seels "Atelierwand", Gerd Arntz´ "Drei Figuren", Konkretes aus der Schenkung Holze, die jüngste Erwerbung des Museums, die Beuys-Fotografie "La Rivoluzione siamo Noi", Ferdinad Hodlers "Holzfäller", Pablo Picassos "Frauenakt", Lovis Corinths Selbstbildnis, Toulouse-Lautrecs "Die dicke Marie", Laszlo Moholy-Nagys "QXX" und Christian Schads "Halbakt" sind nur einige der Stücke die in 13 Räumen einen weiteren kleinen Auschnitt aus dem herrlichen Bestand zeigen. James Ensor, Honoré Daumier, Edvard Munch, Max Liebermann (dessen Büste Hufs oben erwähnt ist), Fernand Leger, Felix Waldmüller, Max Ernst, Otto Dix und Yves Tangu, Victor Vasarely, Loen Polk Smith und Josef Albers und Günter Uecker sind mit im Reigen dieser bunten und sehr abwechslungsreichen Präsentation.
Fest der Sinne mit Musik Wegen des durch die Renoir-Ausstellung ohnehin starken Publikumsandrangs wird diesmal auf eine offizielle Vernissage mit Einführung, Reden und Ansprachen verzichtet. Anstelle dessen wird morgen, Sonntag, 16. Dezember von 12.00 bis 15.00 Uhr zu einem Rundgang mit Musik eingeladen. Das Gitarrenduo Theresia und Katharina Weimer (Schülerinnen von Prof. Alfred Eickholt) spielt. Ein Fest also nicht nur für Augen und Gemüt - auch für die Ohren. Die Ausstellung "Ein Fest der Sinne" wird bis zum 22.6.2008 zu sehen sein, die Präsentation der Sammlung bis zum Herbst 2008. Weitere Informationen, auch zum umfangreichen Begleitprogramm der Ausstellungen finden sie unter: www.von-der-heydt-museum.de. |





