Director’s Cut der Blechtrommel
offenbart neue Seite des Alfred Matzerath
Schauspieler, Schriftsteller, Chansonnier, Entertainer – Mario Adorf scheint einfach alles zu gelingen. Doch auch wenn das mehrsprachige Multitalent am 8. September 2010 bereits seinen 80. Geburtstag feiert, ist an Ruhestand noch lange nicht zu denken. Nach wie vor steht Adorf unermüdlich auf der Theaterbühne oder vor der Fernsehkamera. Für den diesjährig in Cannes uraufgeführten Director’s Cut von Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“ synchronisierte er mehr als 30 Jahre nach den Dreharbeiten zahlreiche nicht verwendete Szenen. Die 20 Minuten längere Fassung der Oscar®-prämierten Grass-Verfilmung war eine Art verfrühtes Geburtstagsgeschenk für den erfolgreichen Mimen, hatte dieser doch stets kritisiert, daß durch den Wegfall verschiedener Szenen die von ihm verkörperte Rolle des Alfred Matzerath zu einseitig ausgefallen wäre. Der Director’s Cut zeigt Oskars Vater nicht nur als rückgratlosen Nazimitläufer, sondern offenbart eine völlig neue Seite des Charakters, als dieser seinen kleinwüchsigen Sohn vor dem Euthanasie-Programm bewahrt. Nicht umsonst erklärte Volker Schlöndorff den Director’s Cut zu „dem eigentlichen, dem vollständigen Film“. ARTHAUS hat „Die Blechtrommel“ Director´s Cut als DVD und Blu-ray veröffentlicht. Des Weiteren sind folgende Filme mit Mario Adorf bei KINOWELT und ARTHAUS erhältlich: