Wie in Italien Fettnäpfchen vermieden werden können
Franziska Weiss hält sichals Erasmusstudentin für 9 Monate in Rom auf. Ihr Vater hat beruflich dort zu tun und besucht sie gelegentlich. Die beiden erleben vieles und darüber lesen wir. In 39 kurzen Geschichten werden typische Situationenbeschrieben, bei denen man feststellt, daß die Italiener tatsächlich anders ticken.Zahllos sind dieMöglichkeiten, mißverstanden zu werden und mißzuverstehen, unangenehm aufzufallen, also sozusagen tief in ein italienisches Fettnäpfchen zu treten.
Wie findet man denn in Italien seinen Tisch im Restaurant? Wie verabredet man sich dort mit Freunden? Wie ist das mit dem Autofahren in Italien, wo nach dem Klischee die Einheimischen dauernd hupen und rasen? Wie bestellt man einen Espresso? Was ist ein amazacaffe´, ein Kaffemörder? Wichtige Fragen werden gestellt und gelöst, indem der Leser jedesmal Hinweise bekommt, was schief gelaufen ist, bzw. was er besser hätte machen können. Der schwäbischeAutor mit italienischen Wurzeln berichtet als Reporter für deutsche Zeitungen aus Rom undkennt sich aus. Locker geschrieben, amüsant zu lesen das Büchlein. Ein Beitrag zur Völkerverständigung.
Sandro Mattioli
"Fettnäpfchenführer Italien - Wie man so tut, als sei man Italiener"